Präzise Diagnostik ist der Schlüssel zur effektiven Therapie
Eine differenzierte Diagnostik schafft die Grundlage für eine gezielte Therapie. Bei KörperRaum betrachten wir Beschwerden nicht ausschließlich isoliert, sondern beziehen – je nach Fragestellung funktionelle Zusammenhänge mit ein. Dazu können eine ausführliche Anamnese, klinische Untersuchung, funktionelle Testverfahren, diagnostischer Ultraschall sowie weitere diagnostische Verfahren gehören.
Unser Ziel ist es, Einzelbefunde einzuordnen, funktionelle Zusammenhänge zu erkennen und ihre individuelle Relevanz zu beurteilen als Grundlage für die weitere Therapie und Begleitung.
- KörperRaum™ CHECKs – funktionelle Orientierung
- KörperRaum™ FrauenDIAGNOSTIK
- KörperRaum™ BelastbarkeitsCHECK nach der Geburt
- KörperRaum™ BeckenbodenDIAGNOSTIK
- KörperRaum™ BauchwandDIAGNOSTIK
- KörperRaum™ KinderFOKUS
- Muskuloskelettale UltraschallDIAGNOSTIK
- KörperRaum™ Funktionelle ZusammenhangsDIAGNOSTIK
- KörperRaum™ LaborFOKUS & Integrative Labordiagnostik
- HRV – Stress- & Regulationsdiagnostik
- Global Diagnostics
Weil komplexe Frauenthemen eine klare diagnostische Struktur brauchen.
Warum wir dieKörperRaum™ FrauenDIAGNOSTIK entwickelt haben:
Viele Beschwerden in der Frauengesundheit verlaufen nicht geradlinig.
Hormone, Stoffwechsel, Darm, Nervensystem, Schlaf, Zyklus, Atmung und Beckenboden beeinflussen sich gegenseitig und können sehr unterschiedliche Symptome verursachen.
Genau deshalb reicht es häufig nicht aus, nur einzelne Beschwerden isoliert zu betrachten.
Unsere Frauen-KörperRaum-Diagnostik wurde entwickelt, um diese funktionellen Zusammenhänge sichtbar zu machen.
Sie hilft dabei, Beschwerden strukturiert einzuordnen und herauszufinden, welche diagnostischen Schritte in Ihrem Fall wirklich sinnvoll sind.
Unser Ziel ist nicht, möglichst viele Untersuchungen durchzuführen, sondern einen klaren, medizinisch sinnvollen Weg zu entwickeln.
Einen vertiefenden Einblick finden Sie auch in unserem Blogbeitrag: Blogbeitrag „Frauengesundheit ist komplex – warum der erste Schritt immer Diagnostik heißt“.
KörperRaum™ FrauenDIAGNOSTIK Kompakt (45 Minuten)
Diese Variante eignet sich besonders, wenn Sie bereits eine konkrete Fragestellung haben oder sich zunächst einen strukturierten diagnostischen Einstieg wünschen.
Auch hier bereiten wir uns anhand Ihrer Unterlagen und Anamnese sorgfältig auf den Termin vor. Gemeinsam ordnen wir Ihre Beschwerden ein und besprechen, welche diagnostischen Schritte in Ihrem individuellen Fall sinnvoll sind.
KörperRaum™ FrauenDIAGNOSTIK erweitert (60 Minuten)
Diese Variante bietet mehr Zeit für komplexe oder bereits länger bestehende Beschwerden.
Sie eignet sich insbesondere,
- wenn mehrere Beschwerden gleichzeitig bestehen,
- wenn bereits zahlreiche Untersuchungen durchgeführt wurden,
- wenn Sie umfangreiche Vorbefunde mitbringen,
oder wenn Ihre gesundheitliche Situation eine ausführlichere Einordnung erfordert.
Der zusätzliche Zeitrahmen ermöglicht eine noch detailliertere Besprechung Ihrer Beschwerden und funktionellen Zusammenhänge.
Für wen die Frauen-KörperRaum-Diagnostik sinnvoll ist
Die Frauen-KörperRaum-Diagnostik eignet sich für Frauen jeden Alters von der Pubertät bis in die Wechseljahre. Besonders sinnvoll ist sie, wenn Beschwerden mehrere Körpersysteme gleichzeitig betreffen oder bereits länger bestehen.
Häufige Beschwerdebilder
Zyklus & Hormone
- Zyklusbeschwerden
- PMS / PMDS
- hormonelle Dysbalancen
Wechseljahresbeschwerden
Beckenboden & Frauengesundheit
- Beckenbodenbeschwerden
- Unterbauch-, Becken- oder Rückenschmerzen
- Beschwerden nach Schwangerschaft und Geburt
Inkontinenz oder Senkungsbeschwerden
Stoffwechsel & Allgemeingesundheit
- Schilddrüsenbeschwerden
- Stoffwechselstörungen
- Verdauungsbeschwerden
- chronische Erschöpfung
Schlaf- und Stresssymptome
Kinderwunsch & Prävention
- unerfüllter Kinderwunsch
- Vorbereitung auf eine Schwangerschaft
- präventive Gesundheitsvorsorge
- Wunsch, den eigenen Körper und funktionelle Zusammenhänge besser zu verstehen
Unser Ziel
Unser Ziel ist nicht, möglichst viele Untersuchungen durchzuführen.
Unser Ziel ist es, die Zusammenhänge Ihrer Beschwerden zu verstehen und gemeinsam einen klaren diagnostischen und therapeutischen Weg zu entwickeln.
Erst Diagnostik. Dann Therapie.
So entsteht Ihr individueller Fahrplan
Die Frauen-KörperRaum-Diagnostik ist kein einzelner Termin, sondern ein strukturierter diagnostischer Prozess.
Er besteht je nach Fragestellung aus mehreren aufeinander aufbauenden Schritten.
1. Vorbereitung
Bereits vor Ihrem Termin erhalten Sie einen ausführlichen Anamnesebogen sowie – falls sinnvoll – ergänzende Zusatzfragebögen.
Diese werden von uns sorgfältig ausgewertet und bilden die Grundlage für das persönliche Gespräch.
So können wir den Termin gezielt auf Ihre individuelle Situation vorbereiten.
2. Diagnostiktermin
Im Termin besprechen wir Ihre Beschwerden ausführlich.
Bereits vorhandene Befunde werden gemeinsam eingeordnet und funktionelle Zusammenhänge analysiert.
Häufig zeigt sich dabei bereits,
- welche Ursachen wahrscheinlich sind,
- welche Untersuchungen Priorität haben,
und welche Diagnostik möglicherweise gar nicht notwendig ist.
3. Individuelle fachliche Auswertung
Das ist der entscheidende Unterschied zu vielen anderen diagnostischen Konzepten.
Nach dem Termin erfolgt abhängig von Ihrer Fragestellung und den bereits vorliegenden Befunden eine ausführliche fachliche Bearbeitung.
Dabei werden sämtliche Informationen strukturiert zusammengeführt.
Je nach Situation können dazu gehören:
- die Einordnung vorhandener Labor- und Bildbefunde,
- die Bewertung funktioneller Zusammenhänge,
- Verdachts- und Differenzialdiagnosen,
- Empfehlungen für weitere Diagnostik,
- Prioritäten für die Therapie,
- Empfehlungen zu Ernährung, Lebensstil oder Mikronährstoffen,
sowie Hinweise für die Zusammenarbeit mit Ihren behandelnden Ärztinnen, Ärzten oder Therapeutinnen und Therapeuten.
Sie erhalten diese Auswertung anschließend schriftlich per E-Mail.
Sie bildet die Grundlage für alle weiteren diagnostischen und therapeutischen Entscheidungen.
Transparente Kosten
Der Umfang der fachlichen Auswertung richtet sich nach der Komplexität Ihres individuellen Falles.
Je umfangreicher die bereits vorhandenen Befunde sind, desto mehr Zeit nimmt diese fachliche Analyse in Anspruch.
Bei manchen Patientinnen reichen die bereits vorliegenden Informationen aus, sodass eine kompaktere fachliche Auswertung möglich ist.
Andere bringen umfangreiche Vorbefunde, Laborwerte oder Bildgebung mit, deren sorgfältige Analyse entsprechend mehr Zeit in Anspruch nimmt.
Da Umfang und fachlicher Aufwand sehr unterschiedlich sein können, erfolgt die Berechnung der individuellen fachlichen Gesamtauswertung transparent nach Zeitaufwand.
Diese Auswertung erfolgt bewusst außerhalb des Termins, damit ausreichend Zeit bleibt, alle Befunde sorgfältig zu analysieren, funktionelle Zusammenhänge einzuordnen und individuelle Empfehlungen auszuarbeiten.
Selbstverständlich besprechen wir den voraussichtlichen Umfang und die zu erwartenden Kosten transparent mit Ihnen, bevor diese erstellt wird.
Bewegung ist Leben
Wie belastbar ist Ihr Körper nach Schwangerschaft und Geburt wirklich?
Nach der Geburt stellt sich für viele Frauen irgendwann die Frage: Ist mein Körper wieder bereit für mehr Belastung – im Alltag, beim Training oder beim Sport?
Dabei reicht es nicht immer aus, einzelne Strukturen oder Messwerte isoliert zu betrachten. Eine Rektusdiastase, die Kraft des Beckenbodens oder ein unauffälliger Einzeltest sagen für sich allein noch nicht, wie der Körper unter tatsächlicher Belastung reagiert.
Der KörperRaum™ BelastbarkeitsCHECK nach der Geburt verbindet deshalb verschiedene funktionelle Untersuchungen und betrachtet deren Bedeutung für Ihr persönliches Belastungsziel.
Was betrachten wir?
Je nach individueller Fragestellung können verschiedene diagnostische Bausteine kombiniert werden:
KörperRaum™ BeckenbodenDIAGNOSTIK
Funktionelle Beurteilung des Beckenbodens mit Ultraschall, Pelvic Tool und vaginaler Palpation – mit Blick auf Aktivierung, Kraft, Ausdauer, Relaxation, Koordination sowie Atmung und Druckmanagement.
KörperRaum™ BauchwandDIAGNOSTIK
Nicht nur die Breite einer möglichen Rektusdiastase steht im Mittelpunkt. Untersucht werden auch Bauchwandfunktion, Spannungsübertragung, Gewebe, Atmung und Druckmanagement sowie das Verhalten der Bauchwand bei funktioneller Aktivierung. Palpation und Ultraschall ergänzen sich dabei.
KörperRaum™ BelastungsASSESSMENT
Hier wird untersucht, wie Ihr Körper auf steigende Anforderungen reagiert – beispielsweise bei Heben und Tragen, Treppen, funktionellen Kraftaufgaben, Laufen, Hüpfen oder sportartspezifischen Belastungen.
Entscheidend ist dabei die Clinical Response: Nicht nur, ob eine Aufgabe gelingt, sondern wie Ihr Körper darauf reagiert. Berücksichtigt werden beispielsweise Druck- oder Senkungsgefühl, Urinverlust, Schmerzen, Instabilitätsgefühl, Bauchwandreaktion, Bewegungskontrolle und Ermüdung.
KörperRaum™ NarbenCHECK – Kaiserschnitt
Bei Bedarf kann eine Kaiserschnittnarbe funktionell in die Bauchwanddiagnostik einbezogen werden. Dabei betrachten wir unter anderem Sensibilität, Verschieblichkeit, Gewebespannung und das Verhalten der Narbe im Zusammenspiel mit Bauchwand und Bewegung.
KörperRaum™ LaborFOKUS nach der Geburt
Wenn Regeneration, Erschöpfung oder andere individuelle Fragestellungen eine Rolle spielen, können vorhandene Laborwerte einbezogen bzw. sinnvolle Laborparameter individuell zusammengestellt und ausgewertet werden.
Nicht jeder Befund bedeutet automatisch eine Einschränkung
Ein zentraler Gedanke unseres BelastbarkeitsCHECKs ist die Einordnung von Befunden im Zusammenhang.
Eine Rektusdiastase bedeutet beispielsweise nicht automatisch, dass die Bauchwand nicht belastbar ist. Eine gute Beckenbodenkraft bedeutet umgekehrt nicht automatisch eine gute Funktion unter Belastung. Und ein Symptom während einer Übung zeigt zunächst eine Belastungsgrenze, aber noch nicht automatisch deren Ursache.
Deshalb betrachten wir:
Anamnese
→ Einzelbefund
→ Funktion
→ Reaktion unter Belastung
→ Bedeutung für Ihr individuelles Belastungsziel
Ihr persönliches KörperRaum™ BelastbarkeitsPROFIL
Die Ergebnisse der durchgeführten Untersuchungen können abschließend in Ihrem individuellen KörperRaum™ BelastbarkeitsPROFIL nach der Geburt zusammengeführt werden.
Dabei wird verständlich eingeordnet:
Was funktioniert bereits gut?
Wo zeigt sich aktuell eine Belastungsgrenze?
Welche Faktoren könnten dafür relevant sein?
Was bedeutet das für Ihr persönliches Ziel?
Welche nächsten Schwerpunkte sind sinnvoll?
Das Ziel ist dabei keine pauschale Bewertung nach dem Prinzip „bestanden oder nicht bestanden“, sondern eine differenzierte Einschätzung Ihrer aktuellen funktionellen Belastbarkeit.
Für wen kann der BelastbarkeitsCHECK interessant sein?
Zum Beispiel, wenn Sie nach Schwangerschaft und Geburt wieder sicher in Sport, Joggen, Krafttraining oder höhere Alltagsbelastungen einsteigen möchten oder wenn bei Belastung Beschwerden wie Druckgefühl, Urinverlust, Schmerzen, Instabilitätsgefühl oder Auffälligkeiten der Bauchwand auftreten.
Auch wenn Sie sich grundsätzlich gut fühlen, aber wissen möchten, wo Ihr Körper aktuell steht und welche Belastungen bereits gut funktionieren, kann eine individuelle funktionelle Einschätzung sinnvoll sein.
Individuell zusammengestellt statt pauschales Untersuchungspaket
Der KörperRaum™ BelastbarkeitsCHECK ist modular aufgebaut. Nicht jede Frau benötigt jeden diagnostischen Baustein.
Welche Untersuchungen für Sie sinnvoll sind, richtet sich nach Ihrer Vorgeschichte, möglichen Beschwerden und vor allem nach Ihrem persönlichen Belastungsziel.
Da die einzelnen Bereiche von unterschiedlich spezialisierten Therapeut:innen unseres Teams durchgeführt werden, ist der komplette KörperRaum™ BelastbarkeitsCHECK nicht direkt online buchbar.
Wir stellen die für Sie sinnvolle Kombination persönlich zusammen und koordinieren die entsprechenden Termine.
Einzelne diagnostische Leistungen wie BeckenbodenDIAGNOSTIK, UltraschallDIAGNOSTIK Beckenboden und BauchwandDIAGNOSTIK können unabhängig davon direkt online gebucht werden.
Sie möchten zunächst mehr darüber erfahren?
In unserem ausführlichen Fachbeitrag erklären wir, warum Beckenboden, Bauchwand und Belastungsreaktion gemeinsam betrachtet werden sollten, was aktuelle Erkenntnisse zur Rückkehr zu Sport nach der Geburt bedeuten und warum einzelne Messwerte allein nur begrenzt etwas über die individuelle Belastbarkeit aussagen.
→ Fachbeitrag: „Belastbarkeit nach der Geburt – wann ist mein Körper wieder bereit für Sport?“
Unsere KörperRaum™ BeckenbodenDIAGNOSTIK verbindet zwei sich ergänzende diagnostische Bausteine:
1 | KörperRaum™ BeckenbodenULTRASCHALL
Ultraschallgestützte funktionelle Beurteilung des Beckenbodens in Ruhe, bei Aktivierung und unter funktioneller Anforderung.
Für Frauen und Männer auch einzeln buchbar.
→ Mehr zum BeckenbodenULTRASCHALL für Frauen
Durchgeführt von Olga Kunz BSc., DO.
→ Mehr zum BeckenbodenULTRASCHALL für Männer
Durchgeführt von Ralf Vogt MSc., DO.
2 | KörperRaum™ Funktionelle Beckenbodenanalyse
Funktionelle Beurteilung von Wahrnehmung, Ansteuerung, Kraft, Ausdauer, Relaxation und Koordination – unter anderem mithilfe des Pelvic Tools.
Für Frauen und Männer auch einzeln buchbar.
→ Mehr zur Funktionellen Beckenbodenanalyse
Bei Frauen wird die komplette KörperRaum™ BeckenbodenDIAGNOSTIK durch eine vaginale Palpation ergänzt. Sie ermöglicht eine zusätzliche differenzierte Beurteilung der Beckenbodenfunktion und kann je nach Fragestellung bzw. Indikation auch separat gebucht werden.
Die einzelnen Bausteine können somit gezielt einzeln eingesetzt oder für eine umfassendere Beurteilung der Beckenbodenfunktion kombiniert werden.
- Postpartale Veränderungen: Eine Studie von DeLancey et al. (2008) zeigt, dass viele Frauen nach der Geburt strukturelle Veränderungen im Beckenboden erfahren, die langfristig zu Problemen wie Inkontinenz oder Prolaps führen können.
- Korrekte Anspannung: Bø et al. (2012) fanden heraus, dass rund 30 % der Frauen ihren Beckenboden falsch anspannen, was die Bedeutung einer genauen Diagnostik unterstreicht.
- Wechseljahre und Beckenboden: Untersuchungen haben gezeigt, dass hormonelle Veränderungen in den Wechseljahren signifikante Auswirkungen auf die Beckenbodenmuskulatur haben, was durch regelmäßige Ultraschalldiagnostik überwacht werden kann.
- Verspannter Beckenboden: Studien belegen, dass chronische Beckenbodenschmerzen oft mit Verspannungen im Beckenboden verbunden sind und durch gezielte Diagnostik und Therapie verbessert werden können.
- Sportlerinnen: Forschungsergebnisse zeigen, dass Sportlerinnen von präventiver Beckenboden-Ultraschalldiagnostik profitieren können, um Überlastungen und Fehlspannungen frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.
- Rückenschmerzen: Eine gezielte Beckenbodentherapie basierend auf Ultraschalldiagnostik kann Rückenschmerzen signifikant reduzieren und die Stabilität der Lendenwirbelsäule verbessern.
- DeLancey, J. O. L., et al. (2008). „Structural support of the urethra as it relates to stress urinary incontinence: the hammock hypothesis.“ American Journal of Obstetrics and Gynecology.
- Bø, K., et al. (2012). „Pelvic floor muscle function and dysfunction in constipated women.“ International Urogynecology Journal.
KörperRaum™ BauchwandDIAGNOSTIK
Sanfte Diagnostik für gezielte Behandlung
Die Bauchwand nach Schwangerschaft und Geburt lässt sich nicht allein anhand der Breite einer Rektusdiastase beurteilen. Entscheidend ist auch, wie das Gewebe Spannung aufbauen und übertragen kann und wie sich die Bauchwand im Zusammenspiel mit Atmung, Druckmanagement und Bewegung verhält.
Unsere KörperRaum™ BauchwandDIAGNOSTIK verbindet deshalb die ausführliche funktionelle Untersuchung und Palpation mit gezielten Funktionstests und – je nach Fragestellung – Ultraschall. Dabei beurteilen wir unter anderem die Linea alba, eine mögliche Rektusdiastase, Spannungsentwicklung und -übertragung sowie die Reaktion der Bauchwand bei funktioneller Aktivierung und Belastung.
Ziel ist nicht nur die Frage „Liegt eine Rektusdiastase vor?“, sondern vor allem:
Wie gut funktioniert Ihre Bauchwand – und welche Bedeutung hat der Befund für Ihre individuelle Belastbarkeit?
Die KörperRaum™ BauchwandDIAGNOSTIK ist auch einzeln buchbar und gleichzeitig ein wichtiger diagnostischer Baustein unseres KörperRaum™ BelastbarkeitsCHECKs nach der Geburt. Dort werden ihre Ergebnisse gemeinsam mit weiteren relevanten Befunden und der tatsächlichen Reaktion des Körpers unter Belastung eingeordnet.
KörperRaum™ KinderFOKUS
Beschwerden bei Kindern ganzheitlich betrachten – bevor der therapeutische Weg festgelegt wird
Kinder kommen häufig mit Beschwerden zu uns, deren Zusammenhänge zunächst nicht eindeutig sind. Wiederkehrende Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Schlafprobleme, Erschöpfung oder häufige Infekte können unterschiedliche Hintergründe haben – und nicht jedes dieser Probleme sollte von Anfang an ausschließlich osteopathisch betrachtet werden.
Genau deshalb haben wir KörperRaum™ KinderFOKUS entwickelt.
Bei KinderFOKUS betrachten wir ausgewählte Beschwerden zunächst aus einem funktionellen und naturheilkundlichen Blickwinkel. Dabei geht es darum, mögliche relevante Zusammenhänge zu erkennen und anschließend zu entscheiden, welcher weitere diagnostische oder therapeutische Weg für Ihr Kind sinnvoll sein könnte.
Ein Symptom kann unterschiedliche Zusammenhänge haben
Wiederkehrende Kopfschmerzen können beispielsweise mit Stress und Regulation, Schlaf, Ernährung und Flüssigkeitsversorgung, möglichen Versorgungsfaktoren wie Eisen oder funktionellen Belastungen des Bewegungsapparates zusammenhängen.
Auch bei Bauchbeschwerden können ganz unterschiedliche Bereiche eine Rolle spielen – beispielsweise Verdauung und Ernährung, Stuhlverhalten, Stress und vegetative Regulation oder funktionelle körperliche Zusammenhänge.
Deshalb möchten wir nicht vorschnell entscheiden:
„Dieses Kind braucht Osteopathie.“
Sondern zunächst fragen:
Was könnte für die Beschwerden dieses Kindes relevant sein – und wo sollten wir sinnvoll ansetzen?
Unsere KinderFOKUS-Schwerpunkte
KinderFOKUS Bauch & Verdauung
Bei wiederkehrenden Bauchschmerzen, Verdauungsbeschwerden, Verstopfung oder anderen funktionellen Bauchbeschwerden.
KinderFOKUS Schlaf & Regulation
Bei Ein- und Durchschlafproblemen, unruhigem Schlaf sowie Fragestellungen rund um Stress, Regulation und Nervensystem.
KinderFOKUS Infekt & Regeneration
Bei häufigen Infekten, verzögerter Regeneration, auffälliger Erschöpfung oder wenn sich die Frage stellt, welche Faktoren die Regenerationsfähigkeit beeinflussen könnten.
KinderFOKUS Kopfschmerz
Bei wiederkehrenden Kopfschmerzen oder Migräne, wenn funktionelle, regulatorische und naturheilkundlich relevante Aspekte gemeinsam betrachtet werden sollen.
So läuft Ihr KinderFOKUS-Termin ab
1 | Termin vereinbaren
Sie buchen den zu den Beschwerden Ihres Kindes passenden KinderFOKUS-Termin.
2 | Anamnese bereits vor dem Termin
Nach der Terminvereinbarung erhalten Sie per E-Mail unseren Anamnesebogen sowie einen speziell auf den jeweiligen KinderFOKUS abgestimmten Zusatzanamnesebogen.
Bitte senden Sie uns die ausgefüllten Unterlagen vor dem Termin per E-Mail zurück.
So kann sich die behandelnde Therapeutin bzw. der behandelnde Therapeut bereits vorab mit der Vorgeschichte, den aktuellen Beschwerden und wichtigen Begleitumständen Ihres Kindes beschäftigen.
Diese Vorbereitung ist bereits im Honorar enthalten.
3 | Persönlicher KinderFOKUS-Termin
Dauer: 30 Minuten | Honorar: 120 € inkl. Vorbereitung
Da uns die ausführliche Anamnese bereits vorliegt, können wir die gemeinsame Zeit gezielt für die individuelle Fragestellung Ihres Kindes nutzen.
Je nach Beschwerdebild und Fragestellung umfasst der Termin:
- gezielte ergänzende Fragen zur Anamnese
- sinnvolle funktionelle Untersuchungen und Tests
- gezielte Palpation relevanter körperlicher Bereiche
- Einordnung funktioneller, regulatorischer und naturheilkundlich relevanter Aspekte
Besprechung der daraus resultierenden nächsten Schritte
Welche Untersuchungen durchgeführt werden, richtet sich immer nach dem jeweiligen KinderFOKUS und der individuellen Situation Ihres Kindes.
Wie geht es nach dem KinderFOKUS weiter?
Im KinderFOKUS-Termin besprechen wir mit Ihnen zunächst die wesentlichen Untersuchungsergebnisse und unsere erste Einschätzung, welcher weitere diagnostische oder therapeutische Weg für Ihr Kind sinnvoll erscheint.
Da eine sorgfältige Zusammenführung der Anamnese, der Untersuchungsergebnisse und gegebenenfalls weiterer vorhandener Befunde Zeit benötigt, erfolgt die ausführliche schriftliche Auswertung im Anschluss an den Termin.
Schriftliche Auswertung & individuelle Empfehlungen
Honorar: ca. 95–130 € je nach Umfang und zeitlichem Aufwand
Die schriftliche Auswertung wird nach dem Termin in Ruhe erstellt und Ihnen anschließend per E-Mail zugesandt.
Je nach Fragestellung und vorliegenden Befunden kann sie enthalten:
- Zusammenführung und individuelle Einordnung der relevanten Befunde
- mögliche diagnostische Verdachtsrichtungen
- Empfehlung eventuell sinnvoller weiterer diagnostischer oder ärztlicher Abklärungen
- Empfehlung für das weitere therapeutische Vorgehen
- Ernährungs- und Alltagsempfehlungen
- gegebenenfalls einen
kindgerechten Einnahmeplan mit ausgewählten Mikronährstoffen und/oder Phytotherapeutika
Zeigt sich beispielsweise, dass zunächst bestimmte Laborwerte benötigt werden, kann eine entsprechende Laborabklärung empfohlen werden. Die darauf aufbauenden Empfehlungen bzw. der Einnahmeplan können dann nach Vorliegen der Ergebnisse gezielt erstellt werden.
Die schriftliche Auswertung ist nicht im Honorar des KinderFOKUS-Termins enthalten und wird entsprechend des tatsächlichen Umfangs separat berechnet.
Unser Grundgedanke
Erst verstehen, dann gezielt behandeln.
Mit KörperRaum™ KinderFOKUS möchten wir kindliche Beschwerden nicht vorschnell einer einzelnen therapeutischen Richtung zuordnen.
Wir betrachten das Kind und seine Beschwerden zunächst funktionell und naturheilkundlich im Zusammenhang – und entscheiden darauf aufbauend, welcher nächste Schritt sinnvoll ist.
Osteopathie · Naturheilkunde · weitere Diagnostik – oder eine individuell sinnvolle Kombination daraus.
KörperRaum™ KinderFOKUS
Passend zum KinderFOKUS Bauch & Verdauung:
Warum haben manche Kinder immer wieder Bauchweh? In unserem Ratgeber erfahren Sie, welche unterschiedlichen Zusammenhänge eine Rolle spielen können und wann eine weitere Abklärung sinnvoll ist.
KörperRaum™ Muskuloskelettale UltraschallDIAGNOSTIK
Sanfte Diagnostik für gezielte Behandlung
Die muskuloskelettale (MSK) Ultraschall-Diagnostik spielt eine entscheidende Rolle für eine qualitativ hochwertige Therapie. Diese Methode ermöglicht es uns, detaillierte und funktionelle Bilder zu erstellen, die über bloße Vermutungen hinausgehen.
Warum ist die MSK-Ultraschall-Diagnostik so wichtig? Sie erlaubt es uns, entzündete Gelenkstrukturen, kleinere Teilrisse oder Verkalkungen präzise zu erkennen und in die Therapie einzubeziehen. Ohne diese Bildgebung wären solche wichtigen Details oft verborgen, was zu ungenauen Behandlungen und möglichen Problemen wie anhaltenden Schmerzen oder verstärkten Entzündungen führen könnte.
Die MSK-Ultraschall-Diagnostik ist nicht nur unerlässlich zur initialen Diagnose, sondern auch zur Verlaufskontrolle und zur Sicherung der Diagnose während der Therapie. Sie ermöglicht es uns, den Therapieerfolg zu überwachen und gegebenenfalls Anpassungen vorzunehmen, um die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen. Hier geht`s zum Blogbeitrag: „Muskuloskelettaler Ultraschall: Präzise Diagnose für Effektive Therapie!“
Was ist muskuloskelettale (MSK) Ultraschall-Diagnostik?
Ultraschall ist eine nicht-invasive Bildbegebungstechnologie zur Untersuchung des Muskel-Skelett-Systems (MSK). Im Gegensatz zum Röntgen ist diese Methode frei von schädlicher Strahlung und ermöglicht eine dynamische Untersuchung von Muskeln, Sehnen und Bändern.
Zusätzlich zur Magnetresonanztomografie (MRT) ist der Ultraschall besonders nützlich bei der Untersuchung von Patienten mit metallischen Implantaten wie künstlichen Gelenken oder Schrittmachern, wo eine MRT-Untersuchung teilweise nicht möglich ist.
Ablauf eines MSK Diagnosetermins
Nach einem ausführlichen Anamnesegespräch und einer funktionellen Untersuchung des betroffenen Gelenks oder der Gelenke führen wir die Ultraschall-Diagnostik durch. Für diese Untersuchung nehmen wir uns 45 Minuten Zeit. Auf Wunsch erhalten Sie einen Befundbericht mit den Ultraschall-Bildern für Ihren Therapeuten oder Arzt. Bitte bringen Sie dafür einen USB-Speicherstick zum Termin mit.
Während der Diagnostik erklärt Ihnen der Therapeut die Ergebnisse, die auf dem Bildschirm sichtbar werden. Je nach Symptombild kann der Therapeut bis zu zwei Gelenke untersuchen.
Möglichkeiten der Ultraschall-Diagnostik im Überblick
Die Ultraschall-Diagnostik bietet eine Vielzahl an Informationen über verschiedene Gewebestrukturen und Zustände des Körpers:
- Entzündungen: Ermittlung der entzündeten Struktur und genaue Lokalisation.
- Ödeme: Feststellung des Vorhandenseins und genaue Lokalisation.
- Verkalkungen: Beurteilung des Stadiums der Verkalkung.
- Muskel: Beurteilung des allgemeinen Erscheinungsbilds, kleine Risse, Durchblutung und Trainingssituation.
- Gelenke: Untersuchung der Beweglichkeit, Knorpelzustand, Verklebungen, kleine Risse, Veränderungen und Durchblutung.
- Faszien: Beurteilung von Verklebungen, kleinen Rissen, Veränderungen und Durchblutung.
- Nerven: Untersuchung der Gleitfähigkeit, Trophik, allgemeines Erscheinungsbild und Durchblutungssituation.
- Gefäße: Beurteilung der Gleitfähigkeit, Trophik, allgemeines Erscheinungsbild und Durchblutungssituation.
- Degenerationen: Feststellung von Degenerationen in Nerven, Muskeln, Faszien usw.
- Nach Verletzungen oder Operationen: Beurteilung des Heilungszustands, Tendenz und Belastbarkeit.
Einsatzbereiche der Ultraschall-Diagnostik in der Therapie
Die Ultraschall-Diagnostik spielt eine zentrale Rolle bei der Unterstützung und Verbesserung der Therapie:
- Genaue Situationsanalyse: Der Therapeut erhält ein präzises Bild der aktuellen körperlichen Verfassung.
- Behandlungsintensität: Ermittlung der optimalen Intensität der Behandlung in Abhängigkeit von der Gewebestruktur und dem Heilungsprozess.
- Belastbarkeit: Einschätzung der Belastbarkeit des betroffenen Körperteils.
- Trainingsrichtlinien: Entscheidung über den Beginn und die Art des Trainings sowie die Notwendigkeit einer vorherigen Entlastung.
- Passiv-assistive Therapie: Festlegung, ob eine vorübergehende passive oder assistive Therapie sinnvoll ist.
- Unterstützende Maßnahmen: Empfehlung zur Anwendung von Tapes, Bandagen oder Schienen zur Entlastung.
- Gehhilfen: Entscheidung, ob und wie lange Gehhilfen wie Stöcke verwendet werden sollten.
- Therapeutischer Ultraschall: Überlegung zur Anwendung von therapeutischem Ultraschall zur Verbesserung der Durchblutung und Förderung der Heilung.
- Therapieschwerpunkt: Festlegung, ob der Fokus der Therapie auf Dehnung, Kraftaufbau, Ausdauer oder Beweglichkeit liegen sollte.
Die Ultraschall-Diagnostik ist für uns als Therapeuten von entscheidender Bedeutung, da sie eine gezielte und effektive Behandlung ermöglicht, die auf individuellen Bedürfnissen und aktuellen Gegebenheiten basiert. Sie trägt dazu bei, Therapieerfolge zu optimieren und die Genesung unserer Patienten nachhaltig zu fördern.
Wir empfehlen 2-3 Ultraschall-Diagnose-Termine: vor Beginn der Therapie, im weiteren Verlauf und zum Abschluss der Behandlung. Diese Termine helfen uns, den Therapieverlauf genau zu überwachen und sicherzustellen, dass die Behandlung optimal auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt ist.
1. Individuelle funktionelle Zusammenhangsdiagnostik
Umfang des diagnostischen Gesamtprozesses
✔ Individuelle Vorbereitung Ihres Falls (ca. 15 Minuten)
✔ Persönlicher Diagnostiktermin (45 Minuten)
Gesamtaufwand: ca. 60 Minuten
Honorar: 140 €
Geeignet bei:
Aktuellen Beschwerden oder funktionellen Fragestellungen, die sich nicht eindeutig einem unserer diagnostischen Schwerpunkte zuordnen lassen oder zunächst gezielt eingeordnet werden sollen.
Enthalten sind:
✓ Individuelle Vorbereitung Ihres Falls anhand der vorab eingereichten Anamnese und vorhandener Befunde
✓ Gezielte Spezialanamnese zur aktuellen Fragestellung
✓ Klinische Untersuchung sowie orthopädische und neurologische Testverfahren – je nach Beschwerdebild
✓ Osteopathische und physiotherapeutische Funktionsdiagnostik
✓ Untersuchung relevanter funktioneller Zusammenhänge über die unmittelbar betroffene Region hinaus
✓ Funktionelle Ultraschalldiagnostik bei entsprechender Fragestellung
✓ Einordnung der Befunde und Besprechung möglicher weiterer diagnostischer oder therapeutischer Schritte
Im Mittelpunkt steht Ihre aktuelle Fragestellung:
Wir untersuchen nicht nur den Ort Ihrer Beschwerden, sondern beziehen die funktionell relevanten Zusammenhänge gezielt mit ein.
Hinweis: Die individuelle Zusammenhangsdiagnostik ist als fokussierte Untersuchung einer konkreten aktuellen Fragestellung konzipiert. Bei komplexeren Beschwerdebildern oder wenn sich aus der Untersuchung weitere Fragestellungen ergeben, können ergänzende diagnostische Bausteine sinnvoll sein – beispielsweise BeckenbodenDIAGNOSTIK, BauchwandDIAGNOSTIK, muskuloskelettale Ultraschalldiagnostik, HRV – Stress & Regulation, Globaldiagnostik oder LaborFOKUS. Welche weiterführende Diagnostik sinnvoll ist, ergibt sich individuell aus Ihrer Anamnese und den erhobenen Befunden.
2. Rücken • Gelenke • Bewegung
Umfang des diagnostischen Gesamtprozesses
✔ Individuelle Vorbereitung Ihres Falls (ca. 20–30 Minuten)
✔ Persönlicher Diagnostiktermin (90 Minuten)
Gesamtaufwand: ca. 110–120 Minuten
Honorar: 240 €
Geeignet bei:
Rücken- und Nackenschmerzen · Gelenkbeschwerden · wiederkehrenden oder unklaren Beschwerden des Bewegungsapparates · Bewegungseinschränkungen · belastungsabhängigen Beschwerden
Enthalten sind:
✔ Ausführliche Spezialanamnese, Inspektion und Palpation
✔ Orthopädische und neurologische Testverfahren
✔ Osteopathische und physiotherapeutische Funktionsdiagnostik
✔ Untersuchung von Beweglichkeit, Stabilität und Bewegungskontrolle
✔ Analyse funktioneller Zusammenhänge des gesamten Bewegungssystems
✔ Funktionelle Ultraschalldiagnostik bei entsprechender Fragestellung (z. B. Gelenke, Muskulatur, Sehnen oder funktionelle Bewegungsabläufe)
Hinweis: Welche Untersuchungsverfahren zum Einsatz kommen, richtet sich nach Ihrer individuellen Fragestellung und den erhobenen Befunden. Bei Bedarf können weiterführende diagnostische Bausteine – z. B. BeckenbodenDIAGNOSTIK, BauchwandDIAGNOSTIK, LaborFOKUS oder weitere spezialisierte Diagnostikverfahren – sinnvoll sein.
3. Kiefer • Kopf • Mund
Dauer: 45 Minuten
Honorar: 140 €
Enthalten sind:
✔ Ausführliche Spezialanamnese, Inspektion, Palpation
✔ Orthopädische und Neurologische Testverfahren
✔ Osteopathische und Physiotherapeutische Funktionsdiagnostik
✔ Analyse funktioneller Zusammenhänge des gesamten Bewegungssystems
✔ Funktionelle Ultraschalldiagnostik bei entsprechender Fragestellung (z. B. Kiefergelenk, Muskulatur, Doppler, Schluckfunktion)
✔ Strukturierte interdisziplinäre Funktionszusammenfassung für den Überweiser bei Bedarf
4. Orale Restriktionen
Dauer: 45 Minuten
Honorar: 140 €
Enthalten sind:
✔ Ausführliche Spezialanamnese, Inspektion, Palpation
✔ Orthopädische und Neurologische Testverfahren
✔ Spezialisierte Untersuchung auf orale Restriktionen (z. B. Zungenband, Lippenband)
✔ Osteopathische und Physiotherapeutische Funktionsdiagnostik
✔ Analyse funktioneller Zusammenhänge
✔ Funktionelle Ultraschalldiagnostik bei entsprechender Fragestellung (z. B. Kiefergelenk, Muskulatur, Doppler, Schluckfunktion)
✔ Strukturierte interdisziplinäre Funktionszusammenfassung für den Überweiser bei Bedarf
5. Sportmedizin & Bewegungsapparat
Umfang des diagnostischen Gesamtprozesses
✔ Individuelle Vorbereitung Ihres Falls (ca. 30 Minuten)
✔ Persönlicher Diagnostiktermin (120 Minuten)
Gesamtaufwand: ca. 150 Minuten
Honorar: 390 €
Enthalten sind:
✔ Vorbereitung Ihres individuellen Falls
✔ Auswertung der vorab zugesandten Anamnese- und Spezialfragebögen
✔ Sichtung vorhandener Befunde
✔ Ausführliche Spezialanamnese
✔ Funktionelle Ganzkörperdiagnostik
✔ Klinische Untersuchung
✔ Dynamische muskuloskelettale Ultraschalldiagnostik der betroffenen Regionen (je nach Fragestellung)
✔ Funktionelle Beckenboden-Diagnostik einschließlich PelvicTool® bei entsprechender Indikation
✔ Analyse funktioneller Zusammenhänge
✔ Ausführliche Befundbesprechung mit individueller Einschätzung sowie Empfehlungen für weitere diagnostische oder therapeutische Schritte
Hinweis: Je nach Beschwerdebild kann die Ultraschalldiagnostik beispielsweise an Gelenken, Muskeln, Sehnen oder – wenn sinnvoll – auch im Bereich des Beckenbodens erfolgen.
6. Männergesundheit & Beckenboden
Umfang des diagnostischen Gesamtprozesses
✔ Individuelle Vorbereitung Ihres Falls (ca. 30 Minuten)
✔ Persönlicher Diagnostiktermin (120 Minuten)
Gesamtaufwand: ca. 150 Minuten
Honorar: 390 €
Enthalten sind:
✔ Vorbereitung Ihres individuellen Falls
✔ Auswertung der vorab zugesandten Anamnese- und Spezialfragebögen
✔ Sichtung vorhandener Befunde
✔ Ausführliche Spezialanamnese
✔ Funktionelle Ganzkörperdiagnostik
✔ Klinische Untersuchung
✔ Dynamische muskuloskelettale Ultraschalldiagnostik (je nach Fragestellung)
✔ Funktionelle Beckenboden-Diagnostik einschließlich PelvicTool® (je nach Fragestellung)
✔ Analyse funktioneller Zusammenhänge
✔ Befundbesprechung mit individueller Einschätzung sowie Empfehlungen für weitere diagnostische oder therapeutische Schritte
KörperRaum™ LaborFOKUS & Integrative Labordiagnostik
Laborwerte können wichtige Hinweise auf Stoffwechselprozesse, hormonelle Zusammenhänge, Nährstoffversorgung, Entzündungsprozesse und weitere gesundheitliche Einflussfaktoren geben.
Deshalb ergänzen wir unsere Diagnostik bei Bedarf durch eine integrative Labordiagnostik in Zusammenarbeit mit spezialisierten medizinischen Laboren.
Je nach individueller Fragestellung untersuchen wir Blut, Urin, Speichel oder Stuhl. Dabei betrachten wir Laborwerte nicht isoliert, sondern beziehen sie in den Gesamtkontext Ihrer Beschwerden, Ihrer Vorgeschichte und unserer diagnostischen Befunde ein.
Unser diagnostisches Spektrum umfasst unter anderem:
- Hormondiagnostik
- Schilddrüsendiagnostik
- Darmdiagnostik
- Mikronährstoffdiagnostik
- Stoffwechselanalysen
- Entzündungs- und Immunparameter
- stressassoziierte Parameter
- individuell ausgewählte weiterführende Laborparameter
Dabei geht es uns nicht darum, möglichst viele Laborwerte zu bestimmen.
Entscheidend ist, die für Ihre individuelle Fragestellung relevanten Informationen zu gewinnen und sinnvoll miteinander zu verknüpfen.
So kann die Labordiagnostik einen wichtigen Teil des diagnostischen Gesamtbildes bilden und dabei helfen, weitere diagnostische oder therapeutische Schritte gezielt zu planen.
KörperRaum™ LaborFOKUS
Vorhandene Laborwerte verstehen · Zusammenhänge erkennen · gezielt weiterdenken
Sie haben bereits aktuelle Laborbefunde und möchten wissen, wie diese im Zusammenhang mit Ihren Beschwerden und Ihrer gesundheitlichen Situation einzuordnen sind?
Nicht immer ist dafür eine komplett neue Labordiagnostik erforderlich.
Mit dem KörperRaum™ LaborFOKUS bieten wir eine strukturierte, integrative Einordnung bereits vorhandener Laborbefunde.
Dabei betrachten wir nicht ausschließlich, ob einzelne Werte innerhalb oder außerhalb eines angegebenen Referenzbereiches liegen. Entscheidend ist vielmehr die gemeinsame Betrachtung der vorhandenen Werte unter Berücksichtigung Ihrer individuellen Situation.
Was wir beim LaborFOKUS betrachten
Je nach Fragestellung berücksichtigen wir unter anderem:
- vorhandene Laborwerte und deren Zusammenspiel
- Referenzbereiche und auffällige Veränderungen
- mögliche Einflussfaktoren auf einzelne Laborparameter
- Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel, soweit für die Interpretation relevant
- Beschwerden und gesundheitliche Vorgeschichte
- bereits erfolgte Diagnostik
- mögliche Verlaufskontrollen
die Frage, ob einzelne Werte erneut oder ergänzend bestimmt werden sollten
So entsteht keine isolierte Betrachtung einzelner Zahlen, sondern eine strukturierte Einordnung Ihrer Laborbefunde in den persönlichen gesundheitlichen Kontext.
LaborFOKUS mögliche Fragestellungen
Ein LaborFOKUS kann beispielsweise sinnvoll sein bei Fragestellungen rund um:
Schilddrüse · Eisenstatus · Mikronährstoffe · Glukosestoffwechsel · Hormone · Entzündungsparameter · Schwangerschaft · Postpartum · Stillzeit · Kinderwunsch · Perimenopause und hormonelle Übergangsphasen
Welche Laborparameter tatsächlich relevant sind, richtet sich immer nach der individuellen Fragestellung.
Im Rahmen des KörperRaum™ BelastbarkeitsCHECKs nach der Geburt kann der LaborFOKUS bei entsprechender Fragestellung als ergänzender Baustein einbezogen werden – beispielsweise wenn neben der funktionellen Belastbarkeit auch Regeneration oder die Versorgung mit relevanten Mikronährstoffen individuell betrachtet werden sollen.
Was geschieht nach der Auswertung?
Die Laborbefunde werden fachlich eingeordnet und hinsichtlich möglicher Zusammenhänge betrachtet.
Dabei kann sich beispielsweise zeigen,
- dass vorhandene Werte insgesamt unauffällig und zur Fragestellung passend sind,
- dass einzelne Veränderungen im Verlauf beobachtet werden sollten,
- dass eine erneute Kontrolle bestimmter Parameter sinnvoll sein kann,
- dass für eine belastbare Einordnung noch Informationen oder Laborwerte fehlen,
- oder dass sich Hinweise ergeben, die einer weiteren ärztlichen oder fachärztlichen Abklärung bedürfen.
Ergibt sich aus der Auswertung ein weiterführender diagnostischer oder therapeutischer Bedarf, kann das weitere Vorgehen individuell besprochen werden.
Je nach Situation können daraus beispielsweise eine ergänzende Labordiagnostik, therapeutische Maßnahmen, ein individueller Einnahmeplan sowie Ernährungs- und Lebensstil-Empfehlungen oder eine längerfristige Begleitung entstehen.
Diagnostik und Therapie werden dabei bewusst voneinander unterschieden und individuell aufeinander aufgebaut.
KörperRaum™ LaborFOKUS – für unsere Bestandspatient
Der KörperRaum™ LaborFOKUS ist ein ergänzendes Angebot für Patientinnen und Patienten, die bereits persönlich bei uns vorgestellt wurden und deren gesundheitliche Situation uns bekannt ist.
Eine ausschließliche digitale Laborbefundung ohne vorausgegangenen persönlichen Kontakt bieten wir nicht an.
Dadurch können wir vorhandene Laborwerte nicht losgelöst betrachten, sondern mit den bereits bekannten anamnestischen und diagnostischen Informationen verbinden.
Persönlich kennen · Befunde verstehen · Zusammenhänge erkennen.
Integrative Labordiagnostik bei KörperRaum™
Laborwerte sind für uns keine isolierten Zahlen.
Sie sind ein Baustein innerhalb einer umfassenden Diagnostik und können dabei helfen, gesundheitliche Zusammenhänge besser zu verstehen, Entwicklungen im Verlauf zu beurteilen und weitere Schritte gezielter auszuwählen.
KörperRaum™
Erst Diagnostik. Dann gezielt weiter.
Laborwerte besser verstehen
Warum einzelne Laborwerte oft nicht die ganze Geschichte erzählen und wie der KörperRaum™ LaborFOKUS Befunde in den individuellen Zusammenhang einordnet.
→ Mehr erfahren: Laborwerte richtig einordnen
HRV – Stress- & Regulationsdiagnostik
Die Herzratenvariabilität (HRV) reflektiert die kontinuierliche Anpassungsfähigkeit unseres Organismus an die Herausforderungen des Lebens. Sie beschreibt die Variation der Zeiten zwischen aufeinanderfolgenden Herzschlägen und dient als Indikator für die Fähigkeit des Herzens, sich sowohl körperlichen als auch mentalen Belastungen anzupassen. Diese Anpassungsfähigkeit wird maßgeblich vom vegetativen Nervensystem gesteuert, wobei der Sympathikus den Herzschlag beschleunigt und der Parasympathikus ihn verlangsamt.
Eine höhere Herzratenvariabilität zeigt eine bessere Anpassungsfähigkeit des Herzens an und ist ein präventives Instrument zur Früherkennung potenzieller Gesundheitsprobleme. Sie ergänzt einen gesunden Lebensstil und fördert langfristig das Wohlbefinden.
Die Messung der Herzratenvariabilität erfolgt durch eine genaue Pulsmessung und bietet erstaunlich präzise Einblicke in den aktuellen Erholungszustand unseres Körpers. Sie ermöglicht eine rechtzeitige Erkennung von Stresszuständen und unterstützt dabei, rechtzeitig Maßnahmen zur Erholung einzuleiten, um zahlreichen Krankheiten vorzubeugen oder sie zu verbessern.
Die HRV ist somit nicht nur ein diagnostisches Instrument, sondern auch ein wertvoller Wegweiser für eine gesunde Lebensführung und eine nachhaltige Förderung der Gesundheit.
Hier geht`s zum Blogbeitrag: „HRV – Herzratenvariabilität: Maßstab für Anpassungsfähigkeit und Gesundheit!“
Die Bedeutung der Herzratenvariabilität (HRV) Messung
Die HRV-Messung ist ein wertvolles Werkzeug zur Bewertung des Zustands des vegetativen Nervensystems (VNS) und bietet Einblicke in verschiedene Aspekte unserer physischen und mentalen Gesundheit. Forschung zeigt, dass ein Großteil der Krankheiten – etwa 70 bis 90 % – auf Stress zurückzuführen ist. Die HRV ermöglicht es uns, schnell und präzise zu erkennen, wie das VNS auf Stress reagiert und in welchem Zustand es sich befindet: ob es unter hoher Belastung läuft oder bereits auf Reserve arbeitet.
Die Hauptziele der HRV-Messung umfassen:
- Evaluierung des Stresslevels: Beurteilung des aktuellen Status von Sympathikus und Parasympathikus im vegetativen Nervensystem.
- Untersuchung der Regulationsfähigkeit: Einschätzung der Fähigkeit des VNS, mit Stressoren umzugehen und den Körper sowie die Psyche effektiv zu regulieren.
- Einschätzung der Resilienz: Messung der Anpassungsfähigkeit und des „Puffers“ unseres Körpers gegenüber körperlichem und seelischem Stress.
- Ermittlung der Belastung: Aufzeigen, wie stark wir durch Stressoren belastet sind und wie dies unsere Gesundheit beeinflusst.
Die HRV-Messung fokussiert sich besonders auf den „Ruhenerv“ Parasympathikus. Sie zeigt dessen Stärke und dessen Fähigkeit, unseren Körper in Ruhe und Entspannung zu versetzen. Ein gut funktionierender Parasympathikus ermöglicht effektive Regeneration und Erholung. Wenn dieser jedoch nicht ausreichend agiert, kann dies zu Schwierigkeiten bei der Regulation des Körpers führen, was sich in unzureichenden Erholungsphasen und einer reduzierten Regenerationsfähigkeit äußert.
Die HRV-Messung ist somit nicht nur ein diagnostisches Instrument zur Bewertung des Stresslevels, sondern auch ein Schlüssel zur Förderung der Resilienz und zur Verbesserung der gesamten körperlichen und mentalen Gesundheit.
Therapiemöglichkeiten zur Regulation des autonomen Nervensystems
Die Regulation des autonomen Nervensystems (VNS) ist entscheidend für das Wohlbefinden und die Gesundheit. Wir bieten verschiedene Therapieverfahren an, die gezielt darauf abzielen, die Herzratenvariabilität (HRV) und damit das VNS zu regulieren. Die Auswahl der Therapien erfolgt individuell, abgestimmt auf das jeweilige Beschwerdebild:
- Osteopathie: Durch gezielte manuelle Techniken wird die Struktur und Funktion des Körpers harmonisiert, was sich positiv auf das VNS auswirken kann.
- Cranio-Sacral-Therapie: Diese sanfte Therapieform fördert die Selbstregulation des Körpers und kann das autonome Nervensystem unterstützen.
- Coaching / Stressbewältigungsstrategien: Individuelles Coaching hilft dabei, Stressoren zu identifizieren und effektive Bewältigungsstrategien zu entwickeln, um das VNS zu entlasten.
- Optimierung/Umstellung der Ernährung: Eine angepasste Ernährung kann das VNS unterstützen und zu einer besseren Regulierung beitragen.
- Gezielte Therapien mit Supplementen: Die gezielte Zufuhr von Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen kann helfen, das VNS zu stärken und die HRV zu verbessern.
Für wen ist die HRV Messung sinnvoll?
Die HRV-Messung bietet wertvolle Informationen und ist besonders für folgende Personengruppen sinnvoll:
- Menschen, die ihre Stressresistenz verbessern möchten: Die HRV-Messung hilft dabei, bewusster mit Stress umzugehen und die eigene Gesundheit gezielt zu fördern.
- Personen mit mentalen Erschöpfungszuständen: Die Analyse der HRV kann helfen, die Ursachen für mentale Erschöpfungszustände zu identifizieren und geeignete Therapiemaßnahmen abzuleiten.
- SportlerInnen: Sie können von der HRV-Messung profitieren, indem sie Informationen zur Verletzungsprävention, Leistungssteigerung und Stresstoleranz erhalten.
Die Therapie zur Regulation des autonomen Nervensystems und die HRV-Messung stellen somit effektive Ansätze dar, um die Gesundheit zu optimieren und das Wohlbefinden nachhaltig zu fördern.
Wie oft muss sollte eine Herzratenvariabilitätsmessung durch geführt werden?
Die Häufigkeit einer Herzratenvariabilitätsmessung hängt von verschiedenen Faktoren ab und wird individuell angepasst:
- Behandlung bei bestehenden Problemen: Wenn Sie mit spezifischen gesundheitlichen Problemen zu uns kommen, wird die HRV-Messung so lange durchgeführt, bis Ihre Symptome deutlich verbessert sind und die ausgewerteten Daten zufriedenstellend sind.
- Prophylaktische Messungen: Auch ohne aktuelle Symptome kann eine regelmäßige HRV-Messung zur Prophylaxe sinnvoll sein. Präventive Maßnahmen helfen dabei, potenzielle gesundheitliche Probleme frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.
Es gilt der Grundsatz: Vorsorge ist besser als Nachsorge. Daher empfehlen wir, die HRV-Messung als präventive Maßnahme in Erwägung zu ziehen, um Ihre Gesundheit langfristig zu unterstützen und optimal zu erhalten.
Wie lange geht eine Herzratenvariabilitätsmessung?
Der Ersttermin geht 45 Minuten, Nachtestungen gehen 30 – 45 Minuten.
Global Diagnostics® bei KörperRaum™
Funktionelle Hinweise gewinnen · Zusammenhänge weiter eingrenzen · Verlauf beobachten
Beschwerden, die bereits länger bestehen oder mehrere Bereiche betreffen, lassen sich nicht immer anhand eines einzelnen Befundes einordnen.
Die Global-Diagnostics-Messung nutzen wir bei KörperRaum™ als ergänzendes funktionelles Diagnoseverfahren. Sie kann zusätzliche Hinweise auf mögliche Belastungsbereiche und funktionelle Zusammenhänge geben und dadurch helfen, weitere diagnostische oder therapeutische Schritte gezielter zu planen.
Wichtig dabei: Global Diagnostics ersetzt weder eine ärztliche Diagnostik noch Laboruntersuchungen. Je nach Beschwerden, Vorgeschichte und Messergebnissen können weitere Untersuchungen – beispielsweise Laboranalysen – sinnvoll oder erforderlich sein.
1 | Ihr erster Global-Diagnostics-Termin
Dauer: 45 Minuten | Honorar: 130 €
Vorbereitung vor Ihrem Termin
Nach der Terminvereinbarung erhalten Sie von uns einen Anamnesebogen und – je nach Fragestellung – einen ergänzenden Zusatzanamnesebogen.
Bitte senden Sie uns die ausgefüllten Unterlagen vor Ihrem Termin per E-Mail zurück.
Dadurch kann sich Elke Sylvia Vogt bereits vorab mit Ihrer gesundheitlichen Situation, Ihren Beschwerden und Ihrer Vorgeschichte vertraut machen. Im Termin bleibt dadurch mehr Zeit für gezielte Rückfragen, die Messung und die erste Einordnung.
Im Termin enthalten sind:
• Vorbereitung anhand Ihrer vorab eingereichten Anamnese
• kurzes gezieltes Gespräch zu aktuellen Beschwerden und Vorgeschichte
• Durchführung der Global-Diagnostics-Messung
• kurze Besprechung der wesentlichen Messergebnisse direkt im Anschluss
• erste Einschätzung, ob weitere diagnostische Schritte sinnvoll erscheinen
Die Global-Diagnostics-Messung kann dabei zusätzliche funktionelle Hinweise liefern. Eine umfassende Zusammenführung aller vorhandenen Befunde oder die Erstellung eines individuellen Therapie- und Einnahmeplans ist in diesem Termin nicht enthalten.
2 | Wenn Sie eine umfassende Auswertung wünschen
Individuelle Fachauswertung | zusätzlich buchbar
Honorar: 100–150 € je nach Umfang
Gerade bei länger bestehenden oder komplexeren Beschwerden reicht die Betrachtung einzelner Messergebnisse häufig nicht aus. Entscheidend kann sein, die verschiedenen Informationen gemeinsam und im persönlichen gesundheitlichen Kontext zu betrachten.
Auf Wunsch erstellen wir deshalb im Anschluss eine separate, ausführliche Fachauswertung.
Hierbei können soweit vorhanden und für Ihre Fragestellung relevant beispielsweise berücksichtigt werden:
• Anamnese und Zusatzanamnese
• Global-Diagnostics-Ergebnisse
• vorhandene Laborbefunde
• weitere diagnostische Befunde
• Beschwerden und bisheriger Verlauf
• bereits durchgeführte therapeutische Maßnahmen
Die individuelle Auswertung kann beinhalten:
• schriftliche Zusammenfassung und Einordnung der Befunde
• Einordnung möglicher funktioneller Zusammenhänge
• Verdachtsdiagnostik bzw. Empfehlungen für weitere diagnostische Abklärung
• individuelle Therapieempfehlungen
• Ernährungs- und Alltagsempfehlungen
• bei Bedarf einen individuellen Einnahmeplan mit Mikronährstoffen und/oder Phytotherapeutika
• Empfehlungen zu sinnvollen Verlaufskontrollen
Welche Bereiche tatsächlich einbezogen werden, richtet sich immer nach Ihrer individuellen Fragestellung.
Die Auswertung ist eine separate Leistung und nicht im Honorar des 45-minütigen Global-Diagnostics-Termins enthalten.
3 | Weitere Diagnostik – wenn sie wirklich benötigt wird
Global Diagnostics betrachten wir nicht als isoliertes Verfahren.
Ergeben sich aus Anamnese, Messung oder vorhandenen Befunden Fragestellungen, die mit Global Diagnostics allein nicht belastbar beantwortet werden können, besprechen wir mit Ihnen, welche weitere Diagnostik sinnvoll sein könnte.
Dazu können beispielsweise gehören:
LaborFOKUS · Laboruntersuchungen · HRV/Regulationsdiagnostik · Ultraschalldiagnostik · weitere funktionelle Untersuchungen
Dabei gilt bei KörperRaum™:
Nicht möglichst viel diagnostizieren, sondern gezielt das, was für Ihre Fragestellung relevant ist.
Viele Patient:innen kommen zu uns mit Beschwerden, die bereits über Monate oder Jahre bestehen. Entsprechend ist auch die weitere Begleitung häufig kein kurzfristiger Prozess.
Je nach Ausgangssituation, Beschwerdebild und Reaktion auf die eingeleiteten Maßnahmen kann eine Begleitung über etwa 3 bis 12 Monate sinnvoll sein.
Dabei geht es nicht darum, einen einmal erstellten Plan über Monate unverändert fortzuführen. Vielmehr beobachten wir den Verlauf und passen diagnostische und therapeutische Schwerpunkte bei Bedarf an.
5 | Kontrollmessungen & Verlauf
Wie reagiert Ihr Körper auf die eingeleiteten Maßnahmen?
Eine erste Global-Diagnostics-Kontrollmessung erfolgt häufig nach etwa 6–8 Wochen.
Dabei betrachten wir unter anderem:
• Wie haben sich Beschwerden und Befinden entwickelt?
• Wie haben sich die Messergebnisse verändert?
• Welche Maßnahmen wurden gut vertragen?
• Wo besteht weiterhin Unterstützungsbedarf?
• Müssen diagnostische Überlegungen überprüft oder ergänzt werden?
• Sollte der Einnahme- oder Therapieplan angepasst werden?
Im weiteren Verlauf können Kontrollmessungen – abhängig von der individuellen Entwicklung – beispielsweise in Abständen von etwa drei Monaten erfolgen.
Die Begleitung wird so lange individuell angepasst, bis eine für Sie zufriedenstellende Stabilisierung bzw. Verbesserung erreicht ist oder andere diagnostische bzw. therapeutische Wege sinnvoller erscheinen.
Nach jeder Kontrollmessung erfolgt eine erneute individuelle Einordnung.
Bei einer gebuchten ausführlichen Verlaufsauswertung können dabei auch Verdachtsdiagnostik, Therapieempfehlungen und Einnahmeplan entsprechend der aktuellen Situation angepasst werden.
Der Ablauf auf einen Blick
1. Termin vereinbaren
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2. Anamnese vorab ausfüllen und zurücksenden
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3. Global-Diagnostics-Termin | 45 Min. | 130 €
Gespräch + Messung + kurze Ergebnisbesprechung
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4. Bei Bedarf: individuelle Fachauswertung | 100–150 €
Befunde zusammenführen + schriftliche Auswertung + weitere Diagnostik-/Therapieempfehlungen + ggf. Einnahmeplan
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5. Individuelle Therapie-/Regulationsphase
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6. Erste Kontrollmessung häufig nach 6–8 Wochen
↓
7. Weitere Verlaufskontrollen nach individuellem Bedarf
Sie möchten mehr über Global Diagnostics® erfahren?
Wie funktioniert die Messung, welche Informationen kann sie liefern und wo liegen ihre Grenzen? In unserem ausführlichen Fachbeitrag erklären wir das Verfahren und seine Einordnung innerhalb unserer Diagnostik bei KörperRaum™.
→ Global Diagnostics® – funktionelle Diagnostik bei KörperRaum™ verstehen

