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Physiotherapie

Der Begriff der Physiotherapie stammt aus dem griechischen und hat folgende Bedeutung:
Physio = natürlich
Logie = Lehre von den natürlichen Lebensvorgängen des Körpers
Therapie = Behandlung gestörter physiologischer Funktionen
Der Begriff der Physiotherapie ist die international anerkannte Bezeichnung für Krankengymnastik und seit 1994 die offizielle Berufsbezeichnung in Deutschland. Therapieziele der Physiotherapie sind u.a. Schmerzreduzierung, Beweglichkeitsverbesserung, Kräftigung, Koordinations-, Gleichgewichts-, Haltungs- Körpergefühls- und Wahrnehmungsschulung, sowie Entspannung und Prävention. Dabei setzen wir, neben den allgemeinen physiotherapeutischen Methoden, spezielle Therapietechniken aus folgenden Konzepten ein: Funktionelle Bewegungslehre ( FBL), Brüggertherapie, Propriozeptive Neuromuskuläre Facilitation ( PNF), Schlingentischtherapie, klassische Massage, Atemtechnik, Akupressur, Shiatsu und physikalische Therapie ( Fango, Heißluft, Heiße Rolle, Eis )
www.ifk.de

Manuelle Therapie ( Maitland Konzept)

Für die Anwendung dieser Therapieform haben wir eine Zusatzqualifikation erworben.
Das international anerkannte manualtherapeutische Behandlungskonzept wurde von dem australischen Physiotherapeuten G.D. Maitland während der 50er Jahre entwickelt.
Das Konzept beinhaltet eine spezifische Art des Denkens und Handelns bei der Befunderhebung und Behandlung von Funktionsstörungen an peripheren Gelenken und der Wirbelsäule.
Charakteristisch für die Therapie mit dem Maitland Konzept ist :

  • Eine ausführliche Befunderhebung durch Befragung und spezifische, dem Problem angepasste, Tests zur genauen Analyse und Bewertung der Symptomatik
  • Behandlung mit gezielten, schonenden, passiven Mobilisationstechniken die je nach Art der Patientenproblematik von kleinen bis zu großen Bewegungsamplituden durchgeführt werden.
  • Um die Effektivität der Therapie zu erfassen sind Wiederbefunde während und im Anschluss der Behandlung für uns unerlässlich. Dem Befund entsprechend passen wir unsere Behandlung kontinuierlich an.
  • Schon frühzeitig wird mit dem Patienten ein individuelles, an den Befund und seine Alltagssituation angepasstes Heimprogramm erstellt. Dies soll den Patienten unterstützen, in Eigenverantwortung seine Symptome zu verbessern und einer Wiederkehr der Probleme entgegenzuwirken.


dvmt-maitlandkonzept.de

Kiefergelenks- und Kopfschmerztherapie

Diese Therapie ist eine spezifische, manualtherapeutische Untersuchungs- und Behandlungstechnik für das Kiefergelenk, den Schädel und den Gesichtsbereich. In den Befund und die Behandlung miteinbezogen werden die Wirbelsäule , der Schultergürtel, Hüft- und Beckenregion.
Diese Therapie wird u.a. eingesetzt bei

  • Kopfschmerzen, Migräne
  • Kieferprobleme wie Schmerzen, Knackgeräusche beim Kauen, Mundöffnungsstörung, Zähneknirschen
  • Schwindel
  • Fazialisparese, Trigeminusneuralgie
  • Ohrgeräusche

Im medizinischen Sprachgebrauch wird von Cranio-Mandibulären Dysfunktionen
gesprochen.
Um die Effektivität der Therapie zu erfassen sind auch hier Wiederbefunde während und im Anschluss der Behandlung für uns unerlässlich. Dem Befund entsprechend passen wir unsere Behandlung kontinuierlich an.
Einen hohen Stellenwert innerhalb der Therapie hat eine individuelle Aufklärung und Beratung, sowie ein angepasstes Heimprogramm. Dies beinhaltet u.a.
Dehnungsübungen der Kiefermuskulatur, Eigenmobilisation, Entspannungsübungen, Wahrnehmung und Veränderung problemunterhaltender Faktoren, wie z.B. Haltung oder Stressbewältigung.
Ebenso unerlässlich ist die Zusammenarbeit zwischen uns und Fachspezialisten wie Zahnarzt, Kieferorthopäde, Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurg, HNO-Arzt, Orthopäde, Psychologe.

http://www.harryvonpiekartz.com/

Bobath (Neurologische Erwachsenentherapie)

Für die Anwendung dieser Therapieform haben wir eine Zusatzqualifikation erworben.
Die Bobath-Therapie wurde in den 40er Jahren von der Krankengymnastin B.Bobath und ihrem Mann, dem Neurologen Dr. K.Bobath, entwickelt. Das Therapiekonzept wird u.a. bei folgenden Krankheitsbildern angewendet:

  • Schlaganfall oder Gehirnblutung mit einhergehender Hemiplegie ( Halbseitenlähmung)
  • Schädelhirntrauma z.B. nach einem Autounfall oder einem Herzinfarkt
  • Multiple Sklerose ( MS)
  • M. Parkinson
  • Gehirntumor
  • Querschnittslähmung


Das Ziel des Bobath-Konzeptes ist die Wiedereingliederung und Förderung der Selbständigkeit und die Verbesserung der Lebensqualität erwachsener Mitmenschen mit einer erworbenen Hirnschädigung.
Dies beinhaltet grundlegend die Behandlung der veränderten Muskelspannung ( Tonus ), die sich in erhöhtem Tonus ( Spastik) oder reduziertem Tonus ( schlaffe Lähmung ) zeigt. Darauf aufbauend können normale, alltagsbezogene Bewegungsabläufe angebahnt und wiedererlernt werden. In der Therapie machen wir uns zunutze, dass Patienten leichter in Situationen des wirklichen Lebens lernen, in denen sie auf frühere Erfahrungen zurückgreifen können.
Die Bobath-Therapie versteht sich als interdisziplinäres Konzept in dem der Austausch und die Zusammenarbeit mit Familie, Arzt, Pflegepersonal, Logopäde, Ergotherapeut Physiotherapeut etc. von entscheidender Bedeutung ist.

www.bobath-vereinigung.de

Manuelle Lymphdrainage

Für die Anwendung dieser Therapieform haben wir eine Zusatzqualifikation erworben.

Die manuelle Lymphdrainage wurde von dem dänischen Biologen Dr. Vodder, in den 30er Jahren konzipiert. Diese Therapieform ist eine sanfte und harmonische Spezialmassage, bei der mit langsam kreisenden und vorsichtig pumpenden Massagebewegungen der Hand und des Daumens die Lymphzirkulation des Organismus angeregt wird. Damit wird eine schmerzhafte Schwellung , die aufgrund einer Lymphflussstauung entstanden ist, beseitigt und so die Heilung des Gewebes gefördert. Die manuelle Lyphdrainage hat auch eine stark entspannende und beruhingende Wirkung.

Die Griffe werden gleichmäßig und rhythmisch durchgeführt und dürfen weder Hautrötung noch Schmerzen auslösen.

Indikation / Anwendung z.B.:

  • Lymphödeme (z.B. nach Brusttumorentfernung, Bauchoperationen, Hüft- Kniegelenksoperationen, bei angeborenen Lymphgefäßstörungen)
  • traumatische Schädigungen (z.B. Blutergüsse, Muskelfaserrisse, Verstauchungen,    Verrenkungen)
  • Sympathische Reflexdystrophie (Sudeck'sches Syndrom)
  • Narbenbehandlung
  • Posttrombotisches Syndrom  

Als Unterstützung der manuellen Lymphdrainage werden nach der Behandlung Stütz- oder Kompressionsverbände angelegt.

http://www.wittlinger-therapie.com/

http://www.vodderschule.com/

Massage

Die klassische Massagetherapie ist eine lokale mechanische individuell dosierte Anwendung, bei der neben der Muskulatur auch die Haut, Unterhaut, Sehnen, Bindegewebe einschließlich der Nerven- Lymph- Blutgefäße positiv beeinflusst werden. Außerdem wirkt sie indirekt auch auf innere Organe.

Diese Therapie hat eine schmerzlindernde, durchblutungsfördende entstauende und entspannende Wirkung zum Ziel.

Fango / Heißluft / Heiße Rolle / Eis

Diese Anwendungen der Wärme-, und Kältetherapie wirken schmerzlindernd, entspannend, durchblutungsfördernd und beeinflussen die Muskelspannung positiv. Die Eistherapie wirkt zusätzlich entzündungshemmend.

Schlingentisch / Traktionsbehandlung / Extension

Im Schlingentisch wird z.B die Wirbelsäule, Becken, Arme und Beine mit Hilfe von speziellen Aufhängevorrichtungen in eine entlastete Position gebracht, in der z.B unter Ausschluss der Schwerkraft ein leichtes und schmerzfreies Bewegen ermöglicht wird. Durch zusätzlichen mechanischen Zug ist eine Entlasstung von komprimierten Nervenwurzeln und Gelenkstrukturen an der Wirbelsäule, Becken, Knie- und Hüftgelenken möglich.

Beckenboden- und Inkontinenztherapie ( Tanzberger-Konzept)

Dieses Konzept zum Training der Beckenbodenmuskulatur wurde von der Physiotherapeutin Renate Tanzberger entwickelt.
Charakteristisch für dieses Therapiekonzept ist die Aufklärung über Funktion und Fähigkeit der Beckenbodenmuskulatur sowie einer intensiven Wahrnehmungsschulung dieser doch eher unbekannten Körperregion.
Häufig wird mit Hilfe visualisierender Bilder die Beckenbodenmuskulatur aktiviert und gekräftigt, oder wenn nötig gelöst und entspannt.
In der Einzeltherapie werden therapeutische Übungen erarbeitet, die regelmäßig zu Hause fortgesetzt werden sollten. Im weiteren Verlauf ist eventuell die Teilnahme in einer kleinen Gruppe zu empfehlen.
Das Tanzberger-Konzept findet in unserer Praxis bei folgenden Beschwerdebildern seine Anwendung:

  • Bei Senkungsbeschwerden (Descensus urogenitalis)
  • Bei Inkontinenz (Streßinkontinenz und Urgeinkontinenz)
  • Vor und nach gynäkologischen Operationen
  • Vor und nach urologischen Operationen

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